Zwei Verwundbarkeiten wurden im Linux-Kernel entdeckt, die zu einer
Diensteverweigerung (denial of service
) oder zur Ausführung
beliebigen Codes führen können. Das Common Vulnerabilities and
Exposures
-Projekt identifiziert die folgenden Probleme:
Wei Wang von McAfee berichtete einen möglichen Heap-Überlauf im ASN.1-Dekodierungscode, der von den Untersystemen SNMP NAT und CIFS verwendet wird. Eine Ausnutzung dieses Problems kann zur Ausführung beliebigen Codes führen. Es wird nicht davon ausgegangen, dass diese Verwundbarkeit mit den von Debian erstellten Kernel-Images ausgenutzt werden kann, aber es könnte ein Problem mit benutzerspezifisch aus den von Debian bereitgestelltem Quellpaket erstellten Kerneln geben.
Brandon Edwards von McAfee Avert labs entdeckte ein Problem im DCCP-Untersystem. Wegen einer fehlenden Überprüfung der Feature-Länge ist es möglich, einen Überlauf auszulösen, der zur entfernten Ausführung beliebigen Codes führt.
Für die Stable-Distribution (Etch) wurden diese Probleme in Version 2.6.18.dfsg.1-18etch6 behoben.
Wir empfehlen, dass Sie Ihre Pakete linux-2.6, fai-kernels und user-mode-linux aktualisieren.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.