Mehrere sicherheitsbezogene Probleme wurden in Mozilla und abgeleiteten
Produkten wie Mozilla Thunderbird entdeckt. Das Common Vulnerabilities and
Exposures
-Projekt identifiziert die folgenden Verwundbarkeiten:
Fernando Ribeiro entdeckte, dass eine Verwundbarkeit in der Funktion getRawDER
entfernten Angreifern erlaubt, eine Diensteverweigerung (denial of service
)
(hängende Anwendung) auszulösen und möglicherweise beliebigen Code auszuführen.
Daniel Bleichenbacher beschrieb kürzlich einen Implementierungsfehler in RSA-Signaturüberprüfungen, der bewirkt, dass die Anwendung unkorrekterweise SSL-Zertifikaten vertraut.
Priit Laes berichtete, dass ein regulärer JavaScript-Ausdruck einen Heap-basierten Pufferüberlauf auslösen kann, der entfernten Angreifern erlaubt, eine Diensteverweigerung zu bewirken und möglicherweise beliebigen Code auszuführen.
Eine Verwundbarkeit wurde entdeckt, die es entfernten Angreifern erlaubt, das Sicherheitsmodell zu umgehen und Inhalt in den Unter-Frame einer anderen Site einzuschleusen.
Georgi Guninski demonstrierte, dass ein Angreifer, selbst bei deaktiviertem JavaScript in E-Mails (der Standard), JavaScript ausführen kann, wenn eine E-Mail-Nachricht betrachtet, beantwortet oder weitergeleitet wird.
Mehrere nicht spezifizierte Verwundbarkeiten in Firefox, Thunderbird und SeaMonkey erlauben entfernten Angreifern, eine Diensteverweigerung auszulösen, Speicher in Mitleidenschaft zu ziehen und möglicherweise beliebigen Code auszuführen.
Für die Stable-Distribution (Sarge) wurden diese Probleme in Version 1.7.8-1sarge7.3.1 behoben.
Wir empfehlen Ihnen, Ihre Mozilla-Pakete zu aktualisieren.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.